Das Experiment (22.06.2020)

Seht, ich komme zu euch und wende mich euch wieder zu. Ihr werdet bestellt und besät werden. (Hesekiel 36, 9; NLB)

Heute grüße ich euch mit diesem Vers. Schon der erste Satz (Teil a des Verses) ist so überwältigend, wenn man ihn umfassend bedenkt. In diesem einen Satz steckt so viel Leben, so viel Kraft, so viel von dem Wesen Gottes, dass dieser Tag einfach gut werden muss. Was dieser Tag auch bringen mag, was in diesen Zeiten auch passiert, Gott bleibt uns zugewandt.

In Zeiten des Alten Testamentes war das keine Selbstverständlichkeit. Die Last der Sünde, die das Volk Gottes begann, wog oftmals so schwer, dass Gott sich abwenden musste.

Doch seit Golgatha ist die Abwendung Gottes abgewendet! Durch Gottes Gnade dürfen wir in der Zuwendung Gottes leben!

Normalerweise würde ich euch jetzt noch mehr über die Zuwendung Gottes schreiben, was der Begriff alles bedeutet, wie er in unserem Sprachgebrauch angewendet wird und welche Konsequenzen oder Auswirkungen das auf uns haben kann.

Doch hier kommt mein Experiment

Denn diesmal möchte ich euch stärker in die Andacht einbinden als sonst. Schreibt mir eure Gedanken zur Zuwendung Gottes und antwortet mir per E-Mail.

Nutze deine heutige Andacht oder Momente der Stille, um einmal selbst über die Zuwendung Gottes nachzudenken. Was bedeutet das für dich, deinen Alltag, deine Freizeit, deine Beziehungen, dein schulisches oder berufliches Umfeld, wenn Gott mir zugewandt ist? In welchem Zusammenhang wird der Begriff Zuwendung noch benutzt? Was bedeutet der Begriff Zuwendung? Wann spricht man von einer Zuwendung? Etc.

Schreibe mir bitte deine wichtigsten Gedanken per E-Mail. Fasse dich dabei kurz und versuche das, was dir wichtig geworden ist, in maximal drei Sätzen aufzuschreiben. Dann schickst du mir deine Gedanken bis Dienstagabend per E-Mail und ich veröffentliche eure Gedanken anonym am Mittwoch im kleinen Mutmacher. So bekommen wir ein großartiges Puzzle herrlicher Gedanken zur Zuwendung Gottes.

Ich hoffe, du bist dabei und schreibst mir ein paar Zeilen. Schreibe mir deine Gedanken an folgende E-Mail: egard.tetzlaff@gmx.de

Ich bin gespannt auf eure Antworten…

Euch zugewandt

Eggi Tetzlaff